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          Hier folgen einige Artikel, die ich im Laufe der Jahre für Magazine und die eigenen Veröffentlichungen der ARS und ASA (Amerikanische Rhododendron- und Azaleen Gesellschaften) geschrieben habe. Direkt unten folgt, ohne Link, : 'Auf der Suche nach Japanischen Azaleen in Deutschland'. Dann folgende Artikel:
Japanische Azaleen in West-Europa; Diesen Artikel habe ich geschrieben für eine Chinesische Enzyclopedie über Azaleen. Ursprünglich in Englischer Sprache. 2004
Die Herkunft und Kinder von 'Kermesina' Erschienen in der März Ausgabe der 'AZALEAN', von der Amerikanischen Azaleengesellschaft, 1994.
Die Geschichte der laubabwerfenden Azaleen in West-Europa  Mit Erlaubnis und unter Dank an Herrn Walter Schmalscheidt, der diesen Artikel schrieb, auch für die Chinesische Enzyclopedie.                                                                
Beachten Sie, bitte, dass für all diese Artikel Copyright gilt!!


  Auf der Suche nach Japanischen Azaleen in Deutschland

            Jedes Jahr mache ich mindestens eine ‘Pflanzentour’ nach Nord Deutschland; alleine oder mit einem anderen ‚Rhodoholic’, oder mit einer Gruppe Mitgliedern der ARS. Das machten wir letztes Frühjahr auch.  
            Aber im vergangenen Herbst, während meiner Herbstferien, machte ich mit meiner Frau  für  3 Tage ungefähr denselben Ausflug. Diesmal im besonderen auf der Suche nach Japanischen Azaleen.  Ich hoffte, mehr Baumschulen zu finden, who man Japanische Azaleen vermehrte und verkaufte, und vielleicht für mich unbekannte Neuheiten.  Deshalb besuchten wir eine Gegend, die etwas nördlich von einer anderen Gegend liegt, die wir normalerweise besuchen – zwischen den Niederlanden und der Stadt Oldenburg. Dieses Gebiet heisst ‚das Ammerland“. Nördlich davon ist ein typisches ‚Baumschulen-Dorf’, Wiesmoor.  Ich hatte gelesen, dass es da viele Baumschulen gab. Es wart hier, dass Carl Fleischmann seine famosen ‚Diamant’ Azaleen schuf – schöne, gedrungene und winterharte Japanische Azaleen. Jetxt aber sind wir 25 Jahre weiter, und ich erwartete etwas mehr.Aber je mehr wir nach etwas Interessantem suchten, um so weniger fanden wir. Wir besuchten mehrere Baumschulen, aber die Auswahl an Japanischen Azaleen war sehr beschränkt. Uberall die sehr bekannten Hybriden: ’Multiflorum’; ’Kermesina’ (auch Alba und Rosé) usw., und sogar in de Baumschule von Horst Fleischmann (der Sohn von Carl) nur die ‚Diamant’ Azaleen. Ziemlich enttäuschend.
           Doch schnell entmutigt sind wir nicht. Im sehr wertvollen Buch von Walter Schmalscheidt 1, las ich über einen Herrn  Buchtmann, in Varel, der in seinen Kreuzungssämlingen mit  ’Multiflorum’ eine sehr langsam wachsende Azalee mit  winzigen schönen kleinen Blüten gefunden hatte. Niemals aufgeben!!  Somit fuhren wir 25 Km nach Osten nach Varel, unweit  einer Bucht in der Nordsee. Seine Frau Renate (auch der Name dieser kleinen Azalee) machte die Tür auf end war überrascht, uns aus Holland zu sehen. Wir erklärten ihr den Grund unseres Besuches, und dsss wir neugierig waren, dieses kleine ‚Pflanzenbaby ‚ zu ssehen. Hans Georg gab uns eine Tour durch seinen grossen Garten und zeigte uns seine  grosse Sammlung Ilex (Stechpalmen) (Er hat wahrscheinlich die grösste Sammlung in Europa), aber noch keine ’Renate Buchtmann’. Da wurden wir doch ungeduldig die kleine zu sehen. Na gut, hinter seinem Gewächhaus, da war sie. Wirklich klesin. Sogar Hans G. Entschuldigte sich wegen der Kleinheit. Ein schlecht aussehendes Baby, selbst hässlich und missbildet. Normale’ Menschen würden uns für verrückt halten, dass wir soviel Mühe machten, so eine ‚blöde’ Pflanze sehen zu wollen.  Aber, muss ich es Ihnen noch erklären? Ich denke, Sie kennen diese ’Krankheit’. Um uns ein bisschen aufzuheitern, bescherte die wirkliche Renate uns mit hausgemachten Windbeuteln. Wahrscheinlich neue Freunde....wer nannt dies eine werlose Tour??

Was jetzt zu tun? Inzwischen waren wir schon unterwegs zu einer anderen Baumschule, “Vorwerk Garten Center“ in Rastede. Ich glaube, dass viele Japanischen Azaleen ausverkauft waren, denn die Auswahl war auch hier beschränkt auf ...dieselben ’Multiflorum’; ’Kermesina’ und die Diamant Azaleen. Ich versuchte noch den Inhaber zu sprechen, konnte ihn aber nicht finden. Dann sind wir weggefahren zu unserem Hotel in Westerstede. Wir waren müde und sehnten uns nach einer warmen Mahlzeit, heisser Dusche und einem warmen Bett.
Am folgenden Tag fuhren wir wieder zu unseren ’immer-Besuch-Baumschulen“ Hobbie-Wieting-Böhlje-Dürre-Robenek. Um diese Geschichte nicht zu lange zu machen – auf der Wieting Baumschule traf ich seinen Schwiegersohn Uwe Genzel. Wir wechseln schon Jahre lang Pflanzen aus, und jetzt wieder. Ich erzählte ihm über meine zunehmende Liebe für Japanische Azaleen. Er brachte uns in seinem Baumschulwagen zu einer Parzelle  ein bisschen  abseits von der Baumschule,wo lange Reihen Azaleen aufgepflanzt waren. Er grub einige schöne Neuheiten von Hans Hachmann aus. Und plötzlich standen wir Auge in Auge mit Japanischen Azaleen, die mir völlig unbekannt waren. Diese Tour würde sicherlich nicht wertlos sein!  Fremde Namen, wie ’Dretonia’ dunkellila – dunkelrot – hellila – hellrosa usw. ’Fairy Bells’;
‘Kamenz’; ‘Lilac’; ‘Lobau’; ‘Lucky Chance’; ‘Charm of Flower’; ‘Meissen’; ‘Riesa’; ‘Wispering’; ‘Zittau’; ‘Pink Jam’ und ‘Bautzen’. Einige Namen erinnerten mich an Ost Deutschland, die frühere DDR. Kamenz, Meissen, Zittau und Bautzen, wir waren mit unseren Freunden in einigen von diesen Städten als wir auf einem Campingplatz standen. Deshalb fragte ich woher diese Pflanzen stammten.  Von einem gewissen Herrn Bernhard Knorr aus Dresden, war die Antwort. Wie schade, dass wir das nicht eher gewusst haben, denn dann hätten wir ihn sicherlich mit einem Besuch verehrt!!

Edoch, kein Problem – ich suchte ihn auf in dem Mitgliederverzeichnis der Deutschen Rhododendron Gesellschaft – und schrieb ihm einen detaillierten Brief. Wir haben einen Spruch in Holland: Nein hatman – nein kan man kriegen. Seitdem haben wir einander lange Briefe geschrieben, und er hat uns versprochen, uns so bald wie möglich zu besuchen.  Ich werde jetzt mal beschreiben, was er zo alles gemacht hat, in DDR-Zeiten und heutzutage.
 
        Er und seine Frau Karin arbeiteten als Versuchsarbeiter auf einem sogenannten VEG (=Volkseigenes Gut) Saatzuchtbetrieb. Ubersetzung ist nicht immer leicht, weil Deutsche immer komplizierte Namen für Amter benutzten – Staats- oder Militär. Also – sie arbeiteten an einer Versuchsanstalt für das Baumwesen in Dresden. Und was wirklich typisch erscheinen mag: es war verboten privat Pflanzen zu kreuzen. Das war nur erlaubt an der Versuchsanstalt. Da musste er seine Versuche für seine Bosse verbergen. Das machte er, indem er seinen eigenen Kreuzungen Englische Namen gab, sodass sie dachten, dass es eingeführte Pflanzen waren. Es gab auch nicht so viel Geld, Pflanzen einzuführen, und deshalb importierte er meist Samen, oder bekam Samen von Herrn Schwindt aus Atlanta. Und die einzelnen Pflanzen, die er einführte, wuchsen nicht gut im kalten Klima von Ost Deutschland. Im Jahre 1980 wurde er als Leiter der Versuchsanstalt entlassen, weil er sich nicht ’zum kommunistischen Regime bekennen“ wollte. Er und seine Frau sind Idealisten und ihre Liebe zu Pflanzen war über ein stupides Staatssystem erhaben. Das is was zum Nachdenken; sie hatten kein leichtes Leben!! Das sollte die Standard für Menschen sein.
           In meinem letzten Brief bat ich ihn, mir einige Foto’s oder Lichtbilder zu schicken, wenn er sowieso einige hat. Bis soweit kan ich etwas über seine Kreuzungen erzählen. Viele von seinen Kreuzungen stammen von der  selben Kreuzung ’Haruko’ x ’Noordtiana’. Er nennt diese zuerst Dretonia und dann die Farbe. Dretonia ist eine Abkürzung fü: Dresden Tolkewitz(ist ein Stadviertel von Dresden). Sie sind alle hose-in-hose und sehr winterhart.
  ’Haruko’ ist eine der Neueinführungen von Werner Arends, dem Sohn von Georg Arends, der der Erste in Deutschland war, der  mit Japanischen Azaleen kreuzte. Werner entwickelte seine Hybriden zwischen 1950 und 1960 und nannte sie ’Geisha’. Wie ’Geisha’ rot –rosa-dunkelrot usw. Diese Hybriden sollte man nicht verwirren mit der Amerikanische Glenn Dale Sorte  ’Geisha’. Dieser ’Haruko’ war eine dieser Kreuzungen, zuerst unter Nummer ’Geisha’ dunkel mauve Nr. 3. Andere Hybriden von Bernhard Knorr sind von der Kreuzung: R. poukhanense x ’Multiflorum’, F1 oder f2 Kreuzungen. Seine Hybriden müsen winterhart sein, weil es sehr kalt sein kann in diesen Regionen. Letzten Sommer waren wir da und besuchten die alte und berühmtse Baumschule von Seidel. Der heutige Besitzer ist Hr. Schröder; er erzählte mir, dass seine Frau die letzte Nachkomme ist in der Seidel Verwandtschaft. Wir wanderten durch grosse Felder und den Park voll mit Tausenden Rhododendron -  und Japanischen Azaleen in Töpfen. In den strengen Wintern hier in Europa in den Jahren 1984\5 hat es –34C gefroren. Das ist nicht gering!  
           Im letzten Sommer besuchte ich auch den Rhododendronpark in Dresden-Wachwitz, mit vielen Rhododendron von Seidel und auch einige Pilnitzer Azaleen. Wir sashen das wunderschöne Schloss Pilnitz am Ufer der Elbe, und versuchten die Versuchsanstalt von Pilnitz zu finden. Sie war aber geschlossen und existiert eigentlich nicht mehr. Diese Japanische Azaleen sind gekennzeichnet als R. kiusianum Hybriden und wurden benannt nach den felsigen Bergen im ’Elbsandsteingebirge’: ’Königstein’; ’ ‘Lilienstein’; ‘Rauschenstein’; ‘Schrammstein’; Weesenstein’; ‘Wildenstein’; ‘Falkenstein’; ‘Rotstein’; ‘Winterstein’  und ’Zirkelstein’.
         
Ich habe viele von diesen Hybriden gesehen – leider nicht blühend – und sie sahen sehr gut aus, aber einige Kenner in West Deutschland bezweifeln, ob sie genügend winterhart sind. Ich werde Herrn Knorr bitten, mir einige Stecklinge zu schicken, um sie in meinem Garten auszuprobieren. Wenn ich im Garten noch Platz  habe. Immer zu wenig! Und meine Frau sagt immer zu mir: ’’Es ist deine eigene Schuld; du willst zu viel”. Ich beuge meinen Kopf; sie hat recht....aber was kann ich dafür...? Ubrigens, wir besuchten diesen steil aufragenden Felsen “Königstein“, der sich aus dem Elbetal erhebt. Der ganze flache Gipfel ist eine ungefähr 15 ha grosse Fläche, mit eindrucksvollem alten Schloss und anliegenden Gebäuden, mit einer wunderschönen Aussicht auf  das Tal und andere flache Berge rings herum. Sehr interesssant!!  

            Zurück zu meiner Geschichte. Nach Wieting besuchten wir die alte Baumschule Böhlje in Westerstede, eine der ätesten Baumschulen in Deutschland überhaupt seit 1845. Hr. Gerhard Diedrich hiess uns willkommen und erzählte uns, dass die Baumschul-Geschäfte in der letzten Saison nicht  so gut liefen. Menschen kaufen noch kaum im Herbst, meist im Frühjahr und nicht so viel wie gewünscht. Wirtschaftlicher Rückgang?
             Wir spazierten durch seine grosse Baumschule und sahen eine grosse Fläche mit Japanischen Azaleen – Sie wissen schon welche.......- aber auch andere Hybriden. Im Besonderen Neuheiten von Hans Hachmann und Hybriden von Georg Arends. Ich nannte ihn schon eher. Er hybridisierte schon vor dem Ersten Weltkrieg  und kreuzte mit ’Hinodegiri’; ’Hatsugiri’; ’Bebigiri’ und ’Macrantha’, R. kaempferi und dem R. ledifolia von Noordtiana. Die ersten Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend oder winterhart; deshalb kreuzte er sie wieder miteinander (F2) und pflanzte sie in seiner Baumschule. Als dann der Krieg kam, wurden die Pflanzen völlig vernachlässigt und viele gingen ein in einigen strengen Wintern. Nur die allerbesten überlebten. Er führte viele zum ersten Mal ein auf einer dieser gigantischen Gartenausstellungen im Frühjahr von 1925oder 1926 in Dresden. Um einen Eindruck zu vermitteln über diese grossen Shows in Dresden, hier einige Notitzen über die internationale Garten Ausstellung in der Stadthalle im Jahre 1907(!): gesamte Ausstellungsfläche 15.900 m2; Besucher: 250.000; Anzahl Aussteller: 925. Anzahl erzeugte  Pflanzen im Dresdener Gebiet: 750.000 Azaleen; 150.000 – 200.000 Kamelien; 50.000 bis 60.000 Rhododendron. Die Jubiläumsausstellung im Jahre 1926 war sogar noch viel grösser. Bei dieser gelegenheit presentierte Hr. Arends seine Neuheiten and das löste eine wahre Sensation aus. Sie wurden eingeführt unter Nummern und die meisten bekamen 1950 ihre Namen. Namen von Flüssen aus einem Gebiet, „“Bergisches Land“ genannt. Wie z.B. ’Agger’; ’Bever’; ’Bigge’; ’Diemel’; ’Eder’; ’Ennepe’; ’Glor’; ’Kerspe’ und viele andere.  Sie sind winterhart bis mindestens –23C, haben einzelne Blüten und meist in den Farben rosa, rot, mauve oder dazwischen.
           Herr Böhlje hatte eine schöne Kollektion von diesen Pflanzen, aber mein Opel Wagon war schon gedrängt voll mit Pflanzen von Wieting und Robenek. Somit konte ich nichts mehr kaufen, und wie Sie wissen, ist das eine harte Entscheidung. Sogar meine Frau war umgeben mit Pflanzen.
           Uber Hans Robenek: ich begegnete ihm vor 4 Jahren und sah seine Neuschöpfungen von Rhododendron, sommergrüne Azaleen usw. Für diejenigen, die sie besser mögen als die Japanischen: 1968 kreuzte er R. bakeri (=R. cumberlandense) mit einer dunkelroten Knap Hill Hybride. Einer dieser Sämlinge nannte er ’Liebesglut’, eine sehr kompakte und langsam wachsende Pflanze mit glänzenden roten Blüten mit einem kleinen orangenen Flecken. Ich bekam eine veredelte Pflanze und ich werde ihr einen speziellen Platz in meinem Garten geben.

           Wir besuchten auch Herrn Friedrich Wilhelm Dürre, der verheiratet gewesen war mit  Frau Elisabeth Hobbie. (Sie kennen doch die R. repens Hybride ’Elisabeth Hobbie?!) Er arbeitete zusammen mir Herrn Robenek eine lange Zeit auf der Hobbie Baumschule und sie machten jahrelang die Kreuzungsarbeit. Wenn Herr Düre mich sieht, nennt er mich immer Herr Vuursteenberg, weil ich vor einigen Jahren eine aparte Form von Vaccinium vitis-idea mit rosa Blüten und gewellten Blättern eingeführt hatte. Mein Name ist schwer auszusprechen und deshalb nannte er mich nach der Strasse, wo ich wohnte.
 
Er hat wenig mit Japanischen Azaleen gemacht, weil es schwierige Pflanzen sind wegen der späten und frühen Nachtfröste. Das ist was ich auch von anderen Baumschulern gehört habe. Doch würde ich sagen, dass wir in den letzten 20 Jahren eine gute Anzahl von besseren Neueinführungen von Hans Hachmann bekommen haben und, wie ich hoffe, auch von Knorr haben werden. Ihm wünsche ich denn auch viel Erfolg mit seinen Neuen Hybriden.
 
            Den Rest unserer Reise werde ich Ihnen ersparen – nicht interessant genug, darüber zu schreiben. Es gibt  viel mehr Züchter von Japanischen Azaleen in Deutschland. Z. B. Walter Nagel aus Bretten, mehr südlich in Deutschland. Ich werde ihm mal schreiben und nach seinen Aktivitäten fragen.

           Eines Tages werde ich mal eine (fortsetzende) Geschichte schreiben. Einfach abwarten. Was mich betrifft, ist dies doch das Schönste – über die ganze Welt reisen, aussehend nach Pflanzen – Rhododendrons und Azaleen. Deutschland ist nicht weit weg für mich. Ich möchte herzensgern dasselbe machen and der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten. Mein Traum. Es gibt Träume, die sich erfüllen, wie vielleicht der Traum von Ihnen mal in Europa zu sein.  

Literatur:                                                                                                                                                                                                        geschrieben im Jahre  1994

1.      Walter Schmalscheidt:  Rhododendron- und Azaleenzüchtung in Deutschland“, Verlag Heinz Hansmann, Rinteln, Deutschland.    oben

Nachwort vom Verleger:  
Tijs Huisman wohnt in den Niederlanden und unterrichtet Deutsch. Er vermehrt und züchtet Heide und Rhododendron für 15 Jahre. Er ist Vorsitzender des Niederländischen Rhododendronvereins (Chapter der ARS); Mitglied des Niederl. Heidevereins, der Deutschen Rhododendron Gesellschaft und der American Azalea Society. Er liefert gelegentlich Beiträge für die ’THE AZALEAN’

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JAPANISCHE AZALEEN IN WEST EUROPA.

Tijs Huisman, Niederlande,  2004

             Eigentlich war es zu erwarten, dass nach der Entdeckung und Erkundung des Fernen Ostens von Europäern, auch eine ‚Flut’ an neuen Pflanzen  nach Europa kommen würde. Robert Fortune und Kingdom Ward sind nur 2 Namen von den vielen Pflanzenfindern.

            Also, lasst uns mal einige historische Fakten sehen und was so alles geschah.

Wir müssen uns aber  überlegen, dass die Nomenklatur  ein bisschen schwierig ist, weil man ab und zu Namen geändert hat.

            1680 wurde R. indicum von den Holländern nach Holland gebracht, ging aber verloren.  Im Jahre 1833 wurde sie wieder eingeführt, diesmal nach England, unter verschiedenen Namen wie R. lateria oder R. macrantha. Und um die Sache noch schwieriger zu machen,  wurde R. simsii aus China nach England importiert unter dem Namen A. Indica.

            In der ersten Hälfte des 19ten Jahrhunderts brachten ausländische Schiffe mehr Azaleen nach Europa.  Alte Azaleen aus Japanischen Gärten wurden eingeführt unter verwesterlichten Namen wie ’Indica Alba’ und ’Phoeniceum’. Diese früh eingeführten Azaleen wurden alle ’Indische Azaleen’ genannt. Nach Einführung nach England kamen sie auch zum Kontinent und dann begann die geliebte Züchtung der Topfazaleen . Vor allem in Belgien werden noch heute Millionen davon vermehrt und weltweit verkauft.

            Die Kurume Azaleen sind eigentlich das Ergebnis der Züchtung in Japan – einige Varietäten kamen so um 1850 nach England, aber die meisten wurden von Herrn Wilson im Jahre 1918 in die USA eingeführt und kamen später nach  Europa. Leider waren sie in den Niederlanden und Deutschland nicht so winterhart.

            Im Jahre 1690 führte der Holländische Kaufmann Engelbert Kaempfer die nach ihm genannte Spezies R. kaempferi und andere Japanische Pflanzen ein, die dann wieder in die USA  von Prof. Sargent  eingeführt wurde im Jahre 1892, und danach nach England. Anschliessend nach Europa und hier erwies sich die Pflanze als  winterhart, und viele Züchter begannen damit zu kreuzen.

Das letzte, was ich dazu noch bemerken möchte, ist, dass die Wildsorte aus Korea, ’R. yedoense var. poukhanense, sehr winterhart ist. Deshalb auch vielmals benutzt als Kreuzungspartner in der Züchtungsarbeit in den USA und in Europa. Die Samen davon wurden zuerst von Mr. J. Jack 1905  zum Arnold Arboretum in Boston importiert.

            Im Rahmen dieses Artikels würde es zu weit führen, präzise jede Einführung aus Japan und China zu verfolgen; deshalb wollen wir mal sehen, wie die Züchtung und weitere Verbreitung in Europa erfolgten.

            Dabei fand ich heraus, dass die Züchtung eigentlich und hauptsächlich  stattfand  in Belgien, den Niederlanden und Deutschland, und zwar vor allem in der 2ten Hälfte des 20sten Jahrhunderts. Ziemlich bescheiden in England und überhaupt nicht in Frankreich und Dänemark. Ich habe viele Experten gefragt, und auch im Internet gesucht, aber keine Auskunft.

            In Belgien wurden die ersten Japanischen Azaleen zwischen 1901 und 1911 von Herrn Albert van Hecke eingeführt. Es waren ’Amoenum’, ’Hatsugiri’, ’Hinodegiri’ und Ýodogawa’. Diese Pflanzen wurden von Holländischen Kaufleuten von Pflanzenzwiebeln mitgenommen. In diesen Jahren von 1920 bis 1975 gab es in Belgien viele Liebhaber die züchteten. Auf einer Blumenshow ’Floralien’ in Gent wurden einige Pflanzen aus der Wilson Kollektion eingeführt: ’Azuma-kagami’, ’Kirin’ und ’Kure-no-yuki’. Besonders ’Kirin’ wuchs sehr gut und wurde eine geliebte Pflanze. Wie ein ’Siegeszug’. Die ganze Fam. Van Hecke, Albert und später André und René, zuüchteten und brachten schöne neue Hybriden heraus, wie ’Blaue Donau’, ’Excelsior’ und ’Madame Albert van Hecke’, noch immer beliebte Pflanzen. Hr. O.F. Wuyts, Inspektor der Pflanzenschutzbehörde züchtete viel als Amateur. Von 1944 bis 1947 zeigte er seine neuen Hybriden, aber die meisten gingen seitdem verloren. Ab 1960 in den Handel gebracht: ’Conny’, ’Hong Kong’ und ’Imperator’ um einige seiner Besten zu nennen.

Dr. Ir. Heursel, heute einer der besten Experten auf dem Gebiet der Japanischen Azaleen, kreuzte meist mit R. simsii, mit als Ergebnis einem winterharten neuen Kultivar ’Gilbert Mullie’.

            In Grossbrittannien kreuzte Lionel de Rotchild, berühmt für seine sommergrünen Azaleen, auch mit Japanische Azaleen und gebrauchte meistens R. kaempferi. ’Leo’ und ’Eddy’ sind einige seiner neuen Varietäten.

Andere Züchter waren Haworth-Booth, Stevenson, A. George und Hydon Nurseries. Aber soweit ich es überblicken kann, sind keine Hybriden von ihnen noch im Handel.

            Neulich züchtete die Cox Familie in Schotland, sehr bekannt wegen ihrer Bücher über Rhododendron und Besitzer der ’Glendoick Gardens’ in Perth. Eingeführt wurden neue und schöne Hybriden: ’Panda’, ’Racoon’, ’Squirrel’ und ’Wombat’. Und die allerletzten Neuheiten (Lizenz)-Pflanzen: ’Glendoick Crimson’, ’Glendoick Dream’ und ’Glendoick Garnet’.

            Züchter aus den Niederlanden führten vor allem in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts viele schöne und gut verkaufte neue Varietäten ein. Winterhärte ist sehr wichtig in den Niederlanden und Deutschland. Die letzten 6 Winter waren sehr mild, jedoch ist damit in der Zukunft  nicht immer zu rechnen. Zone 7a und 6a\b erfordern harte und starke Pflanzen. Viele Züchter kommen aus der berühmten Gegend um Boskoop, und die ’Versuchsanstalt für das Pflanzen- und Baumwesen´dort spielt eine wichtige Rolle.

            Somit gebrauchte man Sorten wie ’Amoenum’ und ’Mucronatum’ und Wildsorten wie R. kaempferi, R. kiusianum, R. yedoense var. poukhanense. Die meisten Baumschuler wie H. Den Ouden und Söhne, Felix und Dijkhuis, P. Koster, C.B. van Nes und Söhne, A. Vuyck und andere führten superbe winterharte Azaleen ein: ’Adonis’, ’Ageeth’, ’Alice’, ’Anna Maria’, ’Arabesk’, ’Beethoven’, (viele Namen von Komponisten sind von A. Vuyck van Nes) ’Chopin’, ’Joseph Haydn’, ’Mahler’, ’Favorite’, ’Helena’, ’Jeanette’ und viele mehr.

            Eine andere Sorte ist ’Noordtiana’, eingeführt von der Firma P. Van Noordt & Söhne, im Jahre 1897. Ein Sämling aus einer Samenkapsel  von einer Pflanze, die aus Japan eingeführt wurde. Der Grund, weil ich diese Sorte nenne, ist, dab sie äuberst winterhart ist und deswegen für die Züchtung auch viel benutzt.

            An der landwirtschaftlichen Hochschule in Wageningen wurde Material von  ’Vuyck’s Scarlet’ radiologisch bestrahlt und daraus wurde ’Aleida’ eingeführt. Mehr Strahlungsbehandlungen wurden ausgeführt an Blütenknospen von ’Silvester’ – Mutationen waren ’Odilia’ und ’Stefan’.

            Von den letzten Jahren weib ich eigentlich, dab die Züchtung von Rhododendron und Azaleen hier in den Niederlanden eine seltsame Sache ist. Ich glaube, dab ich eine der wenigen bin, der noch Zeit,  Mube und Gartenraum dafür verwende. Einige Neuheiten sind auf dem Wege............

            Dank vielen Züchtern in Deutschland können wir uns jetzt  zahlreicher wunderschöner und winterharter neuer Hybriden erfreuen. Man sollte sich an Namen erinnern wie Hans Hachmann, Georg und seinen Sohn Arends, Carl Fleischmann, Walter Nagel, Urban Schumacher und andere. Auch aus der früheren DDR kommen schöne harte Neuheiten; von der Pilnitzer Versuchsanstalt, die nich mehr existiert, Gerhard Mittendorf und Bernhard Knorr. Wir werden diesen Namen mal nachgehen für ihre Beiträge:

Einer der ersten Züchter mit Japanischen Azaleen war Georg Arends. Sein Ziel war, sehr blühwillige und winterharte Neuheiten zu gewinnen, die den harten Ostdeutschen Wintern gewachsen waren. Deshalb kreuzte er mit ’Hinodegiri’, ’Hatsugiri’, ’Benegiri’, R. kaempferi und ’Noordtiana’. Seine ersten Kreuzungen waren nicht so erfolgreich, aber die F2 Kreuzungen sahen besser aus. Dan kam der Erste Weltkrieg und in dieser Periode kümmerte sich niemand um die Pflanzen\Sämlinge und viele gingen ein. Nach dem Krieg blieben nur die härtesten und besten übrig und die daraus selektierten Schönsten wurden in den Handel gebracht. Im Jahre 1926 wurden sie zum ersten Mal auf einer von diesen gigantischen Pflanzenaustellungen in Dresden  vorgeführt. VieleLeute waren von diesen Azaleen sehr begeistert. Sie wurden meist nach Flüssen im Sauerland, wo er wohnte, benannt, wie ’Agger’, ’Diemel’, ’Eder’, ’Neye’, ’Sorpe’ usw.

            Eine andere Hybride von unbekannter Herkunft ’Multiflorum’, war sehr winterhart und deshalb oft verwendet in weiteren Kreuzungen. Z. B. von seinem Sohn Werner, der zwischen 1950 und 1960 feine harte Neuheiten einführte. Er benannte sie alle mit Japanischen Namen wie ’Fumiko’ oder ’Hiroko’ und jeder Name hatte eine Farbandeutung, also wie ’Geisha dunkel rosa’ oder ’Geisha orange’. Diese Namen sollte man nicht verwirren mit der Amerikanischen Glenn Dale Hybride ’Geisha’.

            Ein anderer Züchter, der auch ’Multiflorum’ benutzte, war Carl Fleischmann in Norddeutschland. Er kreuzte sie mit einer sehr harten Form von R. kiusianum  und testete sie während einiger sehr harter Winter. Die Ergebnisse wurden alle ’Diamant’-Azaleen genannt, wie ’Diamant lila’, oder ’Diamant rosa’ usw. Sehr beliebt in Holland und Deutschland.

            Urban Schumacher, der an der Baumschule von Georg Arends arbeitete, führte einige schöne Neuheiten ein, wie ’Sirikit’ und ’Georg Arends’.

            Die Pilnitzer Azaleen wurden hybridisiert an der Pilnitzer Versuchsanstalt nicht weit von Dresden. Züchter war Hr. Werner Dähnhardt, der eigene Klone und R. kiusianum Hybriden benutzte. Ergebnisse: ’Falkenstein’, mit sehr kleinen Blättern, ’Königstein’, ’Rauschenstein’, ’Lilienstein’ usw, benannt nach Bergen und Schlössern östlich von Dresden.

            Auch aus Dresden stammen einige reizvolle Hybriden von Bernhard Knorr. Er war Leiter der Versuchsanstalt in Dresden und züchtete zu Hause, obwohl das eigentlich verboten war. Er gebrauchte Hybriden von Georg Arends und die ’Van Noordt’. Er nannte sie ’Dretonia’ mit der Farbanzeige dahinter, wie ’Dretonia dunkellila’, oder ’Dretonia rosa’ usw. Weiter kreuzte er noch mit ’Multiflora’ und R. yedoense var. poukhanense; daraus entstanden Sorten wie ’Fairy Bells’, ’Kamenz’, ’Meissen’ und andere.

            Gerhard Mittendorf, auch aus der ehemaligen DDR kreuzte für harte Hybriden, die auch in strengen Winter nicht zu viel Blatt verlieren. Somit verwendete er auch ’Noordtiana’, R. kaempferi und R. yedoense var. poukhanense. Ergebnisse: Neuheiten wie ’Luzi’, ’Mizi’, ’Popzi’, ’Rotfuchs’ und andere.

            In dieser Weise könnte ich weiter machen, aber will mich doch jetzt auf einen üchter konzentrieren, Hans Hachmann aus Barmstedt in Norddeutschland, der berühmt ist wegen seiner Züchtungsarbeit mit Rhododendron und viele Dutzende von wunderschönen Neuheiten eingeführt hat, auch sommergrüne und Japanische Azaleen. Die letzten nennt er alle R. obtusum, weil wir ihrer komplizierten Elternschaft doch nicht nachgehen können. Und er setzt seine Züchtungsarbeit noch immer fort, neue Sorten einführend, wie ’Schneeperle’,  mit gefüllten weissen Blüten und sehr winterhart, ’Schneeglanz’, ’Peppina’ purpur mit dunklem Flecken. Und wer kennt nicht seine ’Canzonetta’ mit bronzenen Blättern im Winter, ’Estrella’, ’Fridoline’ und vielleicht seine schönste ’Maruschka’ mit glänzenden bronzfarbigen Blättern im Winter und Frühjahr. Und viele mehr – weitverbreitet In Europa und woanders: ’Allotria’, ’Gabriele’, ’Gislinde’, ’Rubinetta’ usw.

             Uns seine allerletzten Neuheiten, davon viele wunderschön und gefülltblühend (und oft geschützt) ’Babuschka’, ’Eisprinzessin’, ’Rosinetta’, ’Kirstin’, ’Melina’, ’Purpurkissen’ usw.

            Auch in Tsjechien haben Züchter von Japanischen Azaleen einige gute, winterharte und oft gedrungen wachsende Neuheiten eingeführt. Sie arbeiteten in Pruhonice, unweit von Prag. Vor allem B. Kavka von 1939 an, aber auch andere wie J. Jelinek, M. Opatma, J. Dvorak benutzten u.a. R. obtusum var. amoenum (so nannten sie die Pflanzen) und R. yedoense var. poukhanense als Kreuzungspartner. Neuheiten sind, und einige weitverbreitet, ’Blanice’, ’Doubrava’, ’Labe’, ’Ledikanense’, ’Morava’, ’Oslava’ usw. Viele davon sind ausgesprochen winterhart.

            Die letzten Daten, die ich finden konnte, sind, dass ein gewisser H. Frey aus der Schweiz von Bienen bestäubte Samen von R. yedoense ausgesät hat und daraus sind entstanden ’Bernina’,  ’Gotthardt’, ’Jura’, ’Matterhorn’. Baumschule Esveld in Boskoop in den Niederlanden hat sie eingeführt.

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  Die Herkunft und Kinder von 'Kermesina'
1994

            Zufälligerweise (?) blätterte ich in meiner  “Azaleen Bibel” , wie ich das Buch von Fred Galle nenne. Auf Seite 180 las ich über ’Kermesina’ folgendes: “Alte Varietät in Boskoop, Eltern unbekannt“. Klares purpurrot; sehr winterhart. Auch aufgeführt als R. kiusianum. Ende Zitat.

    Und wer bin ich denn, dass ich zweifle an das, was Mr. Galle schreibt? Es machte mich aber doch neugierig und ich nahm doch das wundrschöne Buch von Schmalscheidt zur Hand. Er erzählt doch etwas anderes, was ich unten beschreibe.

    ’Kermesina’ ist wahrscheinlich eine Hybride von Georg Arends. Baumschuler Ernst Stöckmann aus Bad Zwissschenahn-Rostrup erzählt darüber folgende Geschichte:

Um 1955 kaufte er eine Sammlung Japanische Azaleen von einem Gartenarchitekten namens Hermann Brumund in Oldenburg, der einige schöne Gärten angelegt hatte.. Er hatte auch eine Gartenfläche in Blohenfelde, ein Teil von Oldenburg.  Dieser Brumund hatte auch als Gartenhilfe auf der Baumschule von Hrn. Arends gearbeitet und hatte diese Azaleen von zeiner Baumschule mitgenommen. Er nannte sie alle ’Kermesina Rosea’. Als er älter wurde (er starb ziemlich jung) bat er Herrn Stöckmann diese ungefähr 100 ’Kermesina’s zu übernehmen. (Und hieraus hatte er dann auch die beste ausselektiert).

    Und wenn dieser Herr Stöckmann die Wahrheit erählt, dann muss dies die richtige Geschichte sein. Trotzdem wissen wir noch nicht wer die Eltern sind.

    Nach der Einführung von ’Kermesina’ haben viele Züchter damit, als Vater oder Mutter, weitergekreuzt. . Hans Hachmann z. B. Hat einige schöne Resultate erzielt:

            ’Granada’ = ’Rubinstern’ x (’Red Pimpernel’ x ’Kermesina’)  
   
         ’Gabriele’ = ’Muttertag’ x ’Kermesina’  
   
         ’Rosalind’ = ’Kermesina’ x ’Jeanette’  
   
         ’Schneeglanz’ = gleiche Kreuzung – Wie ist das möglich: ’Rosalind’ klares rosa und ’Schneegalnz    
             rein weiss mit gelbem Flecken.  
            ’Rubinetta’, selbe kreuzung wie ’Gabriele’  
            ’Schneewittchen’ = ’Kermesina’ x ’John Cairns’

        Auch Urban Schamacher hat die Kreuzung ’Kermesina’ x ’Muttertag’ durchgeführt. Resultat ’Ruhrfeuer’, klares rot auf einer niedrig wachsenden Pflanze.

        Die letzte Kreuzung, die ich kenne ist von Herrn Heinrich Meyer in Uchte:

            ’Patricia Barmold’ = ’Kermesina’ x ’Blaue Donau’.

        ’Kermesina’ hat auch einige Mutationen  hervorgebracht. 1972 fand Baumschuler August Wemken an der Sorte ’Kermesina’ einen Sport mit rosa Blüten mit weissem Saum, und nannte sie ’Kermesina Rosé’.  An diesem Sport fand er 1978 wieder einen Sport mit rein weissen Blüten und nannte sie ’Kermesina Alba’.

        Das letzte, was ich gefunden habe, ist ’Diamant Weiss’. Diese Hybride gehört nicht zu den anderen ’Diamant’ Hybriden, die von Carl Fleischmann stammen. Dieses ’Diamant Weiss’ ist eine Kreuzung zwischen ’Kermesina’ und R. prinophyllum (R. roseum) und stammt von Ernst Stöckmann.

         All diese  ’Kermesina’  Pflanzen wachsen ziemlich gedrungen und sind winterhart bis –23C. Sie haben Blüten zwischen 4 und 5 cm. Blütezeit spät bis sehr spät.  

Gebrauchte Literatur:  


1.      Fred Galle: ”Azaleas”. Portland, OR: Timber Press, 1985  
2.      Walter Schmalscheidt: ”Rhododendron- und Azaleenzüchtung in Deutschland”.  
Verlag Heinz Hansmann, Rinteln, Duitsland.   
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        DIE GESCHICHTE DER LAUBABWERFENDE AZALEEN IN WESTEUROPA  

2004; Autor: Walter Schmalscheidt

         Im Jahre 1792 erfolgte die Einführung von R. luteum Sweet, Syn. Azalea pontica L., R. Flavum G. Don, nach England. Damit war die Grundlage für den Beginn der Züchtung der Azalea pontuca Hybriden gegeben, der ältesten Azalen-gruppe überhaupt. Der weitaus überwiegende Teil dieser Sorten entstand in Belgien. Dort kreutzte P. Mortier, ein Bäcker aus Gent zu Anfang des 19. Jahrhundrts aus Liebhaberei zunächst die aus Amerika stammenden Arten R. calendulaceum (Einführung um 1800) und R. periclymenoides , Sun. R. nudiflorum (Einführung 1734) miteinander. Die daraus entstandenen Hybriden erhielten 1831 von Sweet die Bezeichnung R. ‚Mortieri’. Um 1825 kreutzte Mortier seine Mortieri-Hybriden dann mit der gelben Azalea pontica. Ferner verwendete er auch R.,  viscosum für seine Kreuzungen. 1834 verkaufte Mortier seine gesamte Kollektion an den Züchter Louis Verschaffelt in Roygem bei Gent, der damit weiterkreutzte und viele neue Sorten erzielte. So stammen von L. Verschaffelt unter anderem die noch heute bekannten Sorten ‚Cardinal’, Grandeur Triomphante’, Guillaume II’, ‚Heureuse Surprise’, ‚Jenny Lind’, und ‚Prince Henri des Pays-Bas’. Die Zahl der Züchtungen wuchs rasant innnerhalb von nur weniger Jahrzehnte, so dass 1850 schon über 500 verschiedene Hybriden bekannt waren. Ausser L. Verschaffelt begannen auch Frans van Cassel und Louis Van Houtte sich mit der Gewinnung von Neuheiten zu befassen. So kaufte Louis van Houtte 1849 25 verschiedene Züchtungen von Mortier’s Sorten

Von Verschaffelt und 1873 erwarb er 12 verschiedene Zächtungen von Louis Hellebuyck’s Witwe, davon existieren heute noch ‚Domenico Scassi’, ‚Francois De Taye’, Louis Aime Van Houtte’, ‚Louis Hellebuyck’, ‚Mina Van Houtte’, Rose de Flandre’ und ‚Sang de Gentbrugge’, die Van Houtte dann in den Handel brachte. Von Van Houtte’s eigenen Züchtungen sind dei folgenden noch in Sammlungen oder bei Liebhabern zu finden: ‚Madame Gustave Guilmot’, ‚Quadricolor’, ‚Roi des Belges’, ‚Rose Marie’, Van Houtte Flore pleno’ und ‚Wilhelmine’.

Die Azalea pontica-Hybriden stammen wie die Genter-Hybriden aus Nelgien. Sie wurden erstmals 1888 von Charles Vuylsteke auf den Genter Floralien ausgestellt und kamen um 1890 in den Handel. Ihr Züchter war Louis de Smet, der 1887 starb, und von ihm erwarb Vuylsteke die Pflanzen. Es wird heute angenommen, dass die Rustica-Hybriden durch Kreuzung von gefüllt blühenden Genter-Hybriden mit R, japonicum = Azalea mollis entstanden. Ihr besonderes Kennzeichen sind gefüllte Blüten. Sie sind vollkommen winterhart und eignen sich gut zur Treiberei, die Blüten erscheinen vor den Blättern.

Louis Van Houtte befasste sich auch mit der Selektion und Züchtung von Azalea mollis-Hybriden. 1861 erwarb er von von Siebold’s Baumsschule in Leiden\Holland eine Anzahl Sämlinge und brachte 1873 20 Sorten in den Handel, die er daraus selektiert end benannt hatte, so unter anderem ’Alphonse Lavallée’, ’Chevallier de Reali’, ’Comte de Gomer’, ’Consul Pecher’, ’Isabella van Houtte’ usw. R. Japonicum, früher Azalea mollis genannt, soll erst 1861 durch von Siebold nach Europa eingeführt worden sein. Andere Quellen besagen, dass die Einführung schon 1830 erfolgte. Sie Mollis-Hybriden entstanden aus Kreuzungen von R. Japonicum – Azalea mollis x R. Molle = Azalea sinensis. Ferner zählen dazu die sogenannten Molis x Sinensis-Hybriden, die auch als R, kosterianum-Hybriden bezeichnet werden. Diese wurden  zuerst von der holländischen Baumschule M. Koster & Zonen un den Handel gebracht. Sie entstanden durch Kreuzung ausgeleneser Linien von R. Japonicum mit R, molle. Es handelt sich um grossblumige Sämlinge von ssehr einheitlicher Farbe, die von den Baumschulen als Mollis x Sinensis-Sämlinge (=Kosterianum-Sämlinge) in den Farben gelb, orangegelb, orange, rose und rot geliefert werden.

Grossen Anteil an der Züchtung der Mollis-Hybriden haben holändische Baumschulen. Auch sie kauften Sämlinge von von Siebold, mit welchen sie weiterarbeiteten. Die Firma M. Koster & Zonen erwarb von dem Belgier Fred. De Coninck, der als erster R. Japonicum mit R. Molle kreuzte, 1890 dessen gesammten Bestand an Sämlinge, die aus diesen Kreuzungen hervorgegangen waren. Man selektierte daraus 8 Sämlinge und brachte diese dann 1892 in den Handel. Später verbesserte M. Koster & Zonen das Sortiment und brachte eigene Neuheiten auf den Markt, wie die noch heute gut bekannten Sorten ’Koster’s Brilliant Red’, ‚’Adriaan Koster’, ‚’Hamlet’, und ’Mrs. Peter Koster’.Zahlreiche andere holländische Firmen betätigten sich ebenfalls züchterisch wie zum Beispiel Ottolander & Hooftman, P. Van Noordt & Zonen. Van Noordt und Oosthoek & Co brachten die orangerote ‚’Dr. M. Oosthoek’ heraus. Weitere Betriebe, die Mollis-Hybriden züchteten waren unter anderem Gebr. Kersbergen, L.J. Endtz, K. Wezelenburg & Zoon, Felix & Dijkhuis, Kromhout & Co., H. Den Ouden & Zoon.

Ausser Mollis-Hybriden entstanden 1895 bei M. Koster & Zonen auch eine Anzahl Azalea Occidentalis-Hybriden durch Kreuzung von Azalea occidentalis x Azaleamollis, die erstmals 1901 ausgestellt wurden. Es sind ‚’Delicatissima’,’Exquisite’ ‚’Graciosa’ ‚’Irene Koster’ und ‚’Superba’. Alle Sorten sind sehr wüchsig, sie erreichen um 2.5 m Höhe und besitzen grosse duftende Blüten.

P.M. Koster von der Firma Koster & Co. In Boskoop züchtete vor 1896 die Azalea pontica-Hybride ’Hollandia’, indem er R. Japonicum mit R. Luteum kreuzte. ‚’Hollandia’ ist eine der am frühesten blühenden Pontica-Hybriden mit recht grossen Blüten (Einzelblüte bis 6.5 cm), die auch heute noch erhältlich ist.

Eine weitere Sortengruppe, nämlich die Azalea viscosa-Hybriden stammen ebenfalls aus den Niederlanden. 1938 kreuzte B.B.C. Felix von der Firma Fekix & Dijkhuis R, viscosum mit Mollis-Azaleen, unter anderem auch mit ‚’Koster’s Brilliant Red’. Um 1966 wurden dann folgende Sorten von Felix & Dijkhuis eingeführt:’Antilope’, ’Chanel’, ’Pink Mimosa’, ’Réplique’, ’Rêve’ d’Amour’ und  ’Soir de Paris’. Die Prüfstation für das Baumschulwesen in Boskoop erhielt von der Firma Fekix & Dijkhuis eine Anzahl Kreuzungssämlinge, daraus wurden die Sorten ‚’Arpège’ und ‚’Rosata’ selektiert und in den Handel gebracht. Einige Jahre später brachte die Prüfstation folgende eigene Züchtungen auf den Markt: ‚’Carat’, ‚’Diorama’ und ‚’Jolie Madame’. Die Viscosa-Sorten zeichnen sich durch ihre späte Blütezeit Ende Mai\Anfang Juni und duftende Blüten aus.

Schon sehr früh setzte auch in England die Züchtung laubabwerfender Azaleen ein. Als eine der ersten Hybriden entstand vor 1842 ’Altaclarense’, eine Kreuzung zwischen A. Viscosa x A. Sinensis, bei Lord Carvanon in Highclere; Züchter war sein Gärtner J.R. Gowen. Nicht zu verwechseln mit einer zweiten noch heute bekannten gleichnamigen Hybride ‚’Altaclarense’, Eltern Azalea sinensis x unbekente Genter Azalea, Blütenfarbe hellgelb mit dunklerem Fleck; diese erhielt 1862 ein F.C.C. als sie erstmals von Lee in Hammersmith ausgestellt wurde. Vor 1847 esntstand die Genter Hybride ’Standishi’, eine Züchtung von J. Standish, Firma Standish & Noble. Auch die noch immer in Kultur befindliche Genter Hybride ’Unique’ entstand dort vor 1850. Als Standish & Noble sich 1854\55 trennten, übernahm Charles Noble die Baumschule in Windlesham in der Nähe von Sunningdale, daher die Bezeichnung “Sunningdale Nurseries“.  Weitere Genter Hybriden, welche die Sunningdale Nurseries herausbrachten, sind ’Altaclarense Sunbeam’ (1895), ’Laelia’ (vor 1898), ’Nosegay’ (1847) und ’Queen of England’ (1854). Harry White, der ab 1898 Manager der Sunningdale Nurseries war, züchtete ebenfalls mehrere Genter Hybriden und zwar: ’Ariel’, ’Chieftain’, ’rimson King’, ’Mrs. Harry White’ und ’Sessostris’.Vor 1869 entstand ’Nancy Waterer’, die gemäss F. Street aus einer Kreuzung von R. Molle x R. Calendulaceum hervorgegangen sein soll. Ihr Züchter war Anthony Waterer senior, der um 1850 mit seinem Partner Robert Godfrey begonnen hatte, die Genter Azaleen zu verbessern. Zu diesem Zweck wurden Genter Azaleen mit Azalea sinensis gekreuzt. A. Waterer sen. und sein gleichnamiger Sohn A. Waterer junior, Inhaber der Knap Hill Nursery in Knap Hill, Woking, Grafschaft Surrey, und ihre Nachfolger fuhren kontinuierlich in ihrer Züchtungsarbeit fort. Als Kreuzungspartner dienten u.a. R. Arborescens, R. Calendulaceum, R. Occidentale, R. Speciosum und wahrscheinlich auch R. Periclymenoides sowie R. Luteum und R. Japonicum. Das Ergebnis dieser langwierigen Kreuzungsarbeit sind die Knap Hill-Azaleen, die zum weitaus überwiegenden Teil erst nach dem Ende des IIen Weltkrieges im Jahre 1945 in den Kandel gelangten. Die Knap Hill-Azaleen zeichnen sich durch eine ganze Skala positiver Eigenschaften aus, wie zum Beispiel Bütenreichtum, Grossblütigkeit, Farbenvielfalt, Robustheit und Durchsetzungsfähigkeit, auch auf  ungünstigeren Standorten, auffallende Laubfärbung im Herbst, vollkommene Winterhärte und verhältnismässig leichte Vermehrbarkeit durch Stecklinge und neuerdings auch Gewebekultur. Nachstehend einige wichtige Knap Hill-Sorten: ’Golden Eagle’, ’Homebush’, ’Persil’, ’Pink Delight’, ’Satan’, ’Sylphides’, ’Toucan’.

Lionel de Rotchild, der Besitzer von Exbury Gardens, begann 1922 mit der Züchtung von Knap Hill-Azaleen, die als Exbury-Hybriden bekannt wurden. Weit verbreitete Sorten dieser Gruppe sind u.a. ’Berryrose’, ’Cecile’, ’Fireball’, ’Gibraltar’, ’Golden Sunset’, ’Hotspur Orange’, ’Royal Command’ and ’Silver Slipper’. Als Züchter betätigten sich ferner die Firma W.C. Slocock Ltd. In Bagshot, Mr. Findley, Obergärtner im Great Windsor Park, Michael Haworth-Booth, M.C. Pratt in Pulborough, die Firma Hillier & Sons in Winchester sowie Millais Nurseries in Churt, Farnham, Grafschaft Surrey.Auch in Frankreich entstanden eine ganze Reihe laubabwerfender Azaleen-Hybriden.So sind im Katalog der Baumschule Moser & Fils für das Jahr 1894 allein 27 eigene Züchtungen von Azalea pontica-Hybriden aufgeführt, die wohl alle längst aus der Kultur verschwunden sind, wie Z. B. ’Baron Nathaniel de Rotschild’, ’Comtesse H. De Choiseul’, ’Georges de Claretíe’, ’Lieutenant de Bartet’ und andere mehr. Ferner sind im gleichen Katalog 8 Rustica-Hybriden, alles eigene Hybriden, aufgeführt, auch diese existieren vermutlich nicht mehr. Nur einige wenige Azalea pntica-Hybriden der Firma Moser & Fils gibt es heute noch; es sind dies ’Madame Moser’, um 1902 entstanden, und  ’Souvenir de President Carnot’, vor 1909 entstanden. Die Baumsschule Croux & Fils in Chateney an der Seine brachte vor 1902 einige Azalea mollis-Hybriden heraus. Von Quihou stammt die Azalea pontica-Hybride ’Fritz Quihou’, die es heute noch gibt. Die bekannteste Französische Azalea pontica-Hybride ist jedoch die auch heute noch weit verbreitete ’Coccinea Speciosa’, die vor 1832 entstand; ihr Züchter war Lísha Sénéclause. Vom gleichen Züchter stammt die sehr ähnliche, ebenfalls vor 1832 entstandene Pontica-Sorte ’Gloria Mundi’, die in Sammlungen und zuweilen auch noch in der Kultur anzutreffen ist.

In Deutschland was es im 19. Jahrhundert Jacob Rinz aus Frankfurt am Main, der sich als erster mit der Erzielung von gefülltblühenden laubabwerfenden Azaleen befasste. Um 1834 führte er Kreuzungen mit Azalea pontica flore albo pleno aus. Schon 1853 hatte Rinz ca. 12 Sorten benannt, so ’Chromatella’ und ’Graf von Meran’. In seinem Katalog für das Jahr 1855 bot der Belgier Ambroise Verschaffelt folgende gefülltblütige von J. Rinz stammende Sorten an, bei welchen es sich um Azalea pontica-hybriden handelt: ’Arethusa’, ’Leibnitz’, ’Bartholo Lazzari’, ’Chromatella’, ’Ophirie’, ’Dr. Streiter’, ’Graf von Meran’, ’Heroine’, ’Maja’, ’Narcissiflora’ und ’Rosetta’. Ferner stammen von Rinz ’Heroine Plena’ und ’Rose de Hollande’. Im Jahre 1900 führte die Baumsschule H.A. Hesse in Weener an der Ems die Azalea pontica-Hybride ’Goldlack’ ein, die es imer noch gibt.

Der weitaus produktivste und tüchtigste Deutsche Züchter der Gegenwart ist Hans Hachmann aus Barmstedt in Holstein, der von 1976 bis heute mehr als 39 Knap Hill-Sorten in den Handel gebracht hat. Viele seiner Sorten, wie zum Beispiel ’Csardas’, ’Feuerwerk’, ’Goldpracht’, ’Goldtopas’, ’Hachmann’s Satomi’, ’Parkfeuer’, ’Schneegold’ und andere sind echte Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Sortiment. Ausserdem  züchtete Hachmann mehrere Viscosum-Hybriden. Carl Fleischmann aus Wiesmoor in Ostfriesland, der 1972 starb, schuf insgesamt 12 Knap Hill-Hybriden. Dietrich G. Hobbie in Linswege brachte 3 Knap Hill-Sorten heraus, und von der Baumschule Joh. Bruns in Bad Zwischenahn stammen 6 Knap Hill-Neuheiten. Daneben gibt es noch eine Anzahl kleiner Züchter, die jeweils eine oder mehrere Knap Hill-Azaleen herausbrachten.  

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